InDesign Tipps, Tricks und Geekfacts #1

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1. Programmsprache von InDesign CS6 und CC ändern
Um die Programmsprache von Adobe InDesign zu wechseln, müssen lediglich zwei Ordner umbenannt werden. Beide sind standardmäßig mit dem deutschen Sprachencode »de_DE« benannt. Werden diese jedoch beispielsweise in en_US umbenannt, startet InDesign auf Englisch. Die zwei Ordner befinden sich im Programme-Ordner unter: Adobe InDesign > Presets > InDesign Shortcut Sets und InDesign Workspaces.

2. Alphabetische Menüs

Bei gedrückter CMD-Alt-Shift-Taste und dem Klick auf ein Menü, wird das entsprechende Menü alphabetisch, anstatt thematisch sortiert, angezeigt.

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3. Proportional transformieren

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Wenn man proportional transformieren will, muss man die kleine Kette nicht dauerhaft aktivieren. Es reicht, wenn man beim Bestätigen des ersten Wertes, zusätzlich zur Enter-Taste die CMD-Taste drückt.

4. Multiplizieren zweier Volltonfarbflächen


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Platziert man in InDesign zwei Farbflächen übereinander, die mit der gleichen Volltonfarbe gefüllt sind, und stellt sie auf »Multiplizieren«, wird die überlappende Fläche dunkler. Das ist etwa das gleiche Verhalten, wie man es von 2 Prozessfarben erwarten würde. Cyan multipliziert mit Magenta wird immer dunkler als eine der beiden einzelnen Farben. Dennoch ist die Anzeige im Falle der Volltonfarbe falsch. Denn eine Volltonfarbe, die die gleiche Volltonfarbe überdruckt/multipliziert, kann nicht in einer dunkleren Farbe resultieren. Wichtig ist es beim Arbeiten mit Volltonfarben daher, immer die Überdruckenvorschau bzw. Separationsvorschau zu aktivieren. Damit wird eine korrekte Ansicht erzwungen.

Letztlich ist das der gleiche Fall, wie wenn zwei gleiche Prozessfarben überdrucken oder multiplizieren: Auch hier kann und darf sich das Aussehen nicht ändern. Der Unterschied ist aber, dass InDesign bei Prozessfarben auch ohne Überdruckenvorschau richtig arbeitet.

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Tonwertkorrektur vs. Gradationskurven

Jede Änderung, die sich mit einer Tonwertkorrektur vornehmen lässt, kann auch mit den Gradationskurven realisiert werden. (Umgekehrt gilt das nicht.) Doch welche Regler bewirken dieselbe Änderung? Die folgende Grafik gibt darauf eine Antwort:
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Abstand zwischen Ebenen gleichmäßig verteilen

Obwohl sich InDesign, Illustrator und Photoshop über die Jahre immer ähnlicher wurden und es heute deutliche Überschneidungspunkte gibt, sind manche »Basis-Funktionen« noch immer nicht in jedem Programm enthalten. Ein solches Beispiel ist die fehlende Möglichkeit, in Photoshop Abstände gleichmäßig zu verteilen.

In der klassischen Bildbearbeitung ist das zwar auch selten gefragt, aber es wundert dennoch, da Photoshop in letzter Zeit immer stärker für Web- und UI/UX-Designer vermarktet wird. Und gerade für diese Zielgruppen, ist es hilfreich, Abstände zwischen mehreren unterschiedlich großen Objekten gleichmäßig zu verteilen.

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Da Photoshop diese Funktion bis dato nicht mitbringt, ist die Lösung hierfür ein Script. Trevor Morris hat mit seinen beiden Scripts »Distribute Layer Spacing Vertical« und »Distribute Layer Spacing Horizontal« genau diese Funktion nachgebaut und ergänzt damit die von Photoshop bereitgestellte Funktion »Um horizontale Mittelachse verteilen«.

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Mit den Scripts können Ebenen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gruppen ausgerichtet werden.

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