Anatomie einer IDML-Datei

Aus rein technischer Sicht handelt es sich bei einer IDML-Datei (InDesign Markup Language) lediglich um ein komprimiertes Archiv mehrerer XML-Dateien, die zusammen die Struktur und den Inhalt eines InDesign-Dokuments beschreiben. Als Anwender kann man sich diesen Umstand zu nutze machen, da man eine IDML-Datei sozusagen in ihre Einzelteile zerlegen kann. Die einzelnen Dateien können später aber auch wieder in eine IDML-Datei zusammengefügt werden. Hilfreich ist diese Tatsache beispielsweise bei fehlerhaften Dokumenten. Denn über diesen Umweg, kann man Änderungen sozusagen direkt »am Code« des Dokuments vornehmen, ohne das man InDesign dazu benötigt.

Ein praktisches Beispiel sind Farben, die sich in InDesign nicht löschen lassen. Über die XML-Datei können diese problemlos entfernt werden.

Dieser Artikel soll dabei helfen, den grundlegenden Aufbau solch einer IDML-Datei zu verstehen.

Wie kommt man nun zu diesen Einzelteilen?
Zunächst exportiert man die InDesign-Datei als IDML. Anschließend muss man diese Datei manuell mit dem Suffix .zip versehen. Diese Datei muss dann entpackt werden. Vorsicht: Das systeminterne Archivierungsprogramm von macOS versagt bei diesen Dateien. Mit Stuffit Expander, The Unarchiver etc. gibt es keine Probleme. Beim Zusammenfügen müssen die Dateien wieder als Zip-Archiv komprimiert werden. Allerdings darf auch das nicht mit dem macOS-Archivierungsprogramm geschehen.

Kommen wir nun zum Aufbau – der Anatomie – eines IDMLs:
idml-files

Typsicher Aufbau eines IDMLs

Ein IDML-Dokument besteht aus folgenden Ordner und Dateien:

  • mimetype: Hierbei handelt es sich lediglich um die Klassifizierung der Daten
  • designmap.xml: Eine Übersichtsdatei, die Referenzen zu allen anderen XML-Dateien beinhaltet. Erkennen kann man die Referenzen an dem Präfix »idPkg:«.
Ordner »META-INF«:
Enthält Information zu Encodierung und Dateiaufbau.

Ordner »Resources«:
  • Fonts.xml: In dieser Datei werden alle verwendete Schriften aufgelistet.

fonts-xml

  • Graphics.xml: Beinhaltet alle Farbfelder, Verlaufsfelder und Konturenstile.
  • Preferences.xml: In diesem XML-Dokument speichert InDesign alle Voreinstellungen des Dokuments. (Programmvoreinstellungen werden darin nicht gespeichert.)
  • Styles.xml: Hier werden alle Einstellungen der Absatz-, Zeichen-, Tabellen- und Objektstile, Überfüllungsvorgaben und Inhaltsverzeichnisformate gespeichert.

Ordner »MasterSpreads«:
Hier wird für jede Musterseite eine XML-Datei abgelegt.

Ordner »Spreads«:
Hier wird für jede Inhaltsseite eine XML-Datei abgelegt.

Ordner »Stories«:
Jeder Textrahmen im Dokument bekommt hier eine eigene XML-Datei.

Ordner »XML«:

  • BackingStory.xml: Listet InDesign Seitenobjekte und deren XML-Tags auf.
  • Tags.xml: Speichert alle benutzten XML-Tags des Dokuments.
  • Mapping.xml: Listet alle Mapping-Beziehungen zwischen XML-Tags und Stilen auf.

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Multiplizieren vs. Überdrucken

InDesign und Illustrator bieten mit dem Attribut »Überdrucken« und dem Verrechnungsmodus «Multiplizieren« zwei – auf den ersten Blick – sehr ähnliche Funktionen. Und obwohl sie unter Umständen das selbe Ergebnis erzeugen, gleichen sie sich keineswegs. Schauen wir uns die zwei Funktionen näher an:

Beim »Multiplizieren« handelt es sich um eine sogenannte Füllmethode. Diese beschreibt mithilfe einer Formel, wie zwei Farben miteinander verrechnet werden. Im Fall von Multiplizieren ist das denkbar einfach. Doch dazu später mehr. In der Regel wird Multiplizieren eingesetzt, um einen bestimmten optischen Effekt zu erzielen.

Im Gegensatz dazu steht das Attribut »Überdrucken«. Dieses Attribut ist nicht primär dazu gedacht, einen optischen Effekt zu erzielen. Es ist vielmehr eine Anweisung an den Drucker, dass darunter liegende Farben nicht ausgespart, sondern gedruckt werden sollen. Überdrucken ist also eher ein Werkzeug für die Druckvorstufe, um bestimmte Probleme an der Druckmaschine zu vermeiden.

overprint-vs-multiply-2

In diesem Beispiel werden die jeweils gleichen Farbfelder überdruckt bzw. multipliziert. Wie man an der Mischfarbe in der Mitte sehen kann, unterscheiden sich die Ergebnisse deutlich. Sehen wir uns an, wie es aus mathematischer Sicht dazu kommen kann.

Überdrucken
Werden zwei Farben überdruckt, bekommt die Mischfarbe einfach die Werte der oberen Farbe. Ist einer der oberen CMYK-Werte aber 0, wird der Wert der unteren Farbe übernommen. Das klingt kompliziert, ist aber wie das Beispiel unten zeigt, ganz simpel:

overprint-vs-multiply-1

Multiplizieren
Beim Multiplizieren wird die Mischfarbe mithilfe einer Formel berechnet. Für normierte RGB-Farbwerte lautet diese:

A x B

Wurden die Farbwerte vorher nicht auf den Bereich von 0 bis 1 normiert, muss anschließend noch durch 255 geteilt werden:

(A x B) / 255

Für CMYK-Farbwerte ist die Formel etwas komplizierter. Die Mischfarbe berechnet sich hier nach folgender Formel:

100-((100-A)*(100-B)/100)

Weiterführendes
Darüber hinaus unterscheiden sich die beiden Funktionen in einem weiteren Punkt. Die Füllmethode »Multiplizieren« ist kommutativ, d.h. die Reihenfolge der beiden Objekte ist für das Ergebnis egal. Beim Überdrucken sieht die Sache anders aus. Wie man am folgenden Beispiel sehen kann, spielt die Reihenfolge hier eine wichtige Rolle:

overprint-vs-multiply-3

Fazit: Die Ergebnisse vom »Überdrucken« und »Multiplizieren« unterscheiden sich deutlich. Warum aber werden die beiden Funktionen so gerne gleichgesetzt?

Darüber kann ich nur eine Vermutung anstellen, aber wahrscheinlich liegt es am Verhalten beider Funktionen im Zusammenhang mit Schwarz. Schwarz ist sicherlich die am häufigsten überdruckte Farbe und bei 100% Schwarz ist es tatsächlich egal, ob sie überdruckt oder multipliziert wird. Das Ergebnis ist das gleiche:

overprint-vs-multiply-4

Will man das Ergebnis des Überdrucken-Attributs (aus welchen Gründen auch immer) gerne mit einer Füllmethode darstellen, ist man mit »Abdunkeln« am besten beraten.

overprint-vs-multiply-5

Hinweise:

  • Das Überdrucken wird in den Adobe-Programmen erst bei aktiver Überdruckenvorschau korrekt angezeigt.
  • Die schwarze Farbe [Schwarz] überdruckt in InDesign standardmäßig. Ist das nicht gewünscht, kann man entweder manuell ein neues Farbfeld für Schwarz erzeugen oder man deaktiviert die entsprechende Funktion in den Voreinstellungen unter »Schwarzdarstellung«.


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Warum entspricht der PDF-Exportname nicht meinem InDesign-Dokumentnamen?

indesign-80px
Standardmäßig bekommt ein PDF beim Export aus InDesign den Dokumentnamen zugewiesen. Allerdings ist das nicht immer so und unter Umständen kann das zu einem Ärgernis werden. Doch wann genau passiert das und wie kann man das Problem lösen?

Grundlagen
Wenn man eine neues InDesign-Dokument erstellt und dieses dann beispielsweise unter dem Namen »RichtigerName.indd« speichert, bekommt dieses Dokument beim PDF-Export automatisch den Dokumentnamen zugewiesen. Das PDF heißt also »RichtigerName.pdf«.

Das ist schön und gut, allerdings nicht immer so gewünscht. Es kann beispielsweise sein, dass sich im Dokument »Einladung.indd« zwei Seiten mit zwei verschiedenen Sprachen befinden und man dieses Dokument daher einmal als »Einladung_Deutsch.pdf« und einmal als »Einladung_Englisch.pdf« exportiert. Man muss den Namen also manuell ändern.
Jedoch geht immer dann, wenn man den Namen beim Export manuell ändert, die automatische Verknüpfung zwischen Dokument- und Exportname verloren. Der zuletzt manuell vergebene Exportname wird dann mit dem InDesign-Dokument gespeichert. Öffnet man das Dokument also beispielsweise zwei Monate später wieder und exportiert es erneut, schlägt InDesign automatisch den zuletzt vergebenen Namen vor – in unserem Beispiel »Einladung_Englisch.pdf«.

Das Problem
Das beschriebene Verhalten ist zwar logisch und gut, manchmal führt es aber zu einer ungewollten Situation. Beispielsweise dann, wenn man so eine Datei (mit manuell veränderten Namen) als Vorlage für andere Dokumente benutzt.

Ich hatte kürzlich den Fall, dass ich ein Dokument erstellt habe, dessen Name aus einer Artikelnummer bestand, sagen wir: »0123456789.indd«. Während der Layoutphase habe ich das Dokument, mit dem manuell vergebenen Namen »0123456789_Layout.pdf« exportiert. Nach der Freigabe musste ich davon etwa 200 Varianten erstellen. Dazu habe ich die Datei kopiert und im Finder die richtigen Dokumentnamen (also Artikelnummern) vergeben. Da das Ursprungsdokument aber einen manuell vergebenen Namen hatte, hatten beim Export der 200 Dateien auch alle den gleichen Namen, also »0123456789_Layout.pdf« und nicht wie gewollt die zuvor definierten Dateinamen. Nun hätte ich beim Export natürlich wieder manuell den richtigen Namen vergeben können, das war mir aber zu fehleranfällig und ebenso viel zu mühsam. Also musste eine andere Lösung her.

Die Lösung(en)
Eine Möglichkeit – um sich das Tippen zu ersparen – ist, dass man beim Exportieren das entsprechende InDesign-Dokument anklickt. Damit wird der Name automatisch in das Textfeld eingetragen:

export-indesign-pdf-name

Das war mir aber zu langsam und bei der Menge an Dokumenten auch viel zu fehleranfällig.

Das brachte mich zur Verwendung von Peter Kahrels Skript »Batch process«. Dieses Skript vergibt beim Export immer den Dokumentnamen. Doch obwohl das Skript wirklich genial ist, war es für meinen Zweck nicht ganz passend. Es musste also eine maßgeschneiderte Lösung her.

Meine Ziel war ein simples AppleScript, dass den aktuellen Dokumentnamen in die Zwischenablage kopiert, sodass ich bei Bedarf den Namen schnell und fehlerfrei einfügen kann. Das war relativ schnell erledigt:

docname-script

Dem Skript habe ich dann in InDesign noch ein Tastaturkürzel zugewiesen. So kann ich es schnell aufrufen und wenn nötig den Namen bequem und ohne Fehler einfügen.

Das tolle daran: Sobald der Exportname wieder dem Dokumentnamen gleicht, stellt InDesign automatisch wieder eine Verbindung zwischen den beiden her. Das Skript muss somit nur einmal verwendet werden und für die Zukunft ist das Dokument dann wieder »repariert«.

Fazit
Wenn man über diese Vorgehensweise von InDesign Bescheid weiß, lässt sich das Problem sicherlich oft vermeiden. Allerdings hat man leider nicht immer Einfluss darauf, beispielsweise wenn man mit Fremddokumenten arbeiten muss. Mit den oben genannten Lösungsvorschlägen bekommt man das Problem aber relativ simpel wieder in den Griff. Mein Skript gibt es übrigens hier zum Download.

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InDesign Tipps, Tricks und Geekfacts #2

1. Colormanagement in den Farbfeldoptionen
Egal wie die Farbeinstellungen in InDesign konfiguriert sind, innerhalb der Farbfeldoptionen rechnet InDesign immer relativ farbmetrisch. Das kann zu einer fiesen Fehlerquelle werden, wenn man sich auf die ansonst globalen Farbeinstellungen verlässt. Hat also jemand in den Farbeinstellungen als Rendering Intent zum Beispiel perzeptiv gewählt, muss man die Farben über den Farbwähler konvertieren. Dort werden die Einstellungen berücksichtigt.

Bildschirmfoto 2016-06-15 um 18.06.48


2. Lockfile
InDesign erzeugt automatisch zu jeder geöffneten Datei ein sogenanntes Lockfile mit der Endung .idlk.

Bildschirmfoto 2014-01-26 um 22.27.31

Entgegen der gängigen Erklärung ist diese Datei jedoch nicht für die Recovery-Funktion verantwortlich. Allein die Dateigröße von konstanten 0 Byte sollte dies klar machen. Tatsächlich verhindert diese Lock-Datei, dass ein weiterer User die InDesign-Datei gleichzeitig öffnet und bearbeitet. Aufgrund des datenbankähnlichen Aufbaus der InDesign-Datei wäre das nämlich prinzipiell möglich. Allerdings bemerkte Adobe, dass die gleichzeitige Nutzung zu verschiedenen Problemen führte und implementierte daher dieses Lockfile. Hinweis: Wenn InDesign abstürzt, bleiben die erstellten Lockfiles weiterhin bestehen, da InDesign ja keine Möglichkeit mehr hat, sie zu löschen. Diese können bedenkenlos manuell gelöscht werden.

3. Dokumentpflege mit »Speichern unter«
Es gibt Dokumente an denen man über Tage oder Wochen arbeitet und die auch dementsprechend komplex bzw. groß sind. Bei genau solchen macht es Sinn, gelegentlich mittels »Speichern unter« aufzuräumen. Denn im Gegensatz zum einfachen Speichern wird die Dateistruktur hiermit gesäubert und die Datei somit auch meist deutlich kleiner. Technischer Hintergrund: Beim normalen Speichern werden Änderungen bloß am »Ende« der Datei angefügt. D.h. hat man am Anfang des Projekts ein Bild im Dokument platziert, wird dies in der Dateistruktur vermerkt, löscht man dieses im weiteren Verlauf, wird es nicht gänzlich aus der Dateistruktur entfernt, sondern nur ein Vermerk am Ende angefügt, der besagt, dass eben dieses Bild nicht mehr angezeigt werden soll. Die Datei wird daher nicht kleiner, im Gegenteil, sie wird sogar geringfügig größer, da der Vermerk ja nun mitgesichert wird. Beim »Speichern unter« wird die Struktur jedoch komplett neu geschrieben, sodass weder das alte Bild noch der Vermerk gespeichert werden. Durch das »Speichern unter« wird auch das Protokoll gelöscht, was zusätzlich auch Arbeitsspeicher freiräumen kann. Es genügt übrigens, wenn man die vorhandene Dabei beim erneuten Speichern überschreibt. Und damit man nicht jedes Mal mit der Maus oder dem Stift auf den Ersetzen-Button klicken muss, kann man das mit dem Shortcut Cmd+R beschleunigen.

4. »Original bearbeiten« öffnet das falsche Programm
Es kann vorkommen, dass Dateien über »Original bearbeiten« im Verknüpfungsfenster nicht mit dem Programm geöffnet werden, welches dafür eigentlich passend wäre. Dieses Verhalten kann man aber nicht direkt in InDesign ändern. Denn mit welchem Programm das Original geöffnet wird, erfragt InDesign beim Betriebssystem. Sollen beispielsweise JPEGs immer mit Photoshop geöffnet werden, muss man dies im Finder über das Informationsfenster (Cmd+I) eines JPEGs unter »Öffnen mit« entsprechend konfigurieren.

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Konfigurationshilfe für Photoshop, InDesign, Illustrator und mehr (Mac OS X)

Adobe-Programme bieten dem Benutzer die Möglichkeit, viele Einstellungen und Vorgaben im Front-End der Anwendung zu speichern. In den meisten Fällen, wie beispielsweise beim Speichern von Gradationskurven, stellt Photoshop dann ein Finderfenster bereit, sodass man den Speicherort frei wählen kann. Es gibt jedoch auch Einstellungen, wie zum Beispiel den Arbeitsbereich, wo man beim Speichern nicht sofort sehen kann, wo die dazugehörige Datei im Back-End der Anwendung abgelegt wird. Die folgende Liste beinhaltet einige dieser Speicherorte und dient als Zusammenfassung, der hier im Blog erwähnten Einstellungen und Vorgaben.

Hinweise:

  1. Viele der hier genannten Ordner entstehen erst nach dem ersten Öffnen des Programms. Andere werden sogar erst dann erzeugt, wenn tatsächlich eine Einstellung gespeichert wird. Will man beispielsweise nach dem Neuaufsetzen die Arbeitsbereiche in den passenden Ordner ablegen, wird dieser noch nicht existieren. In so einem Fall muss man den Ordner einfach manuell erzeugen.
  2. Seit Mac OS X 10.7. versteckt Apple die User-Library. Mit diesem Terminalbefehl kann man sie wieder permanent einblenden.
  3. Vorsicht bei den Einstellungen, die im Programmpaket abgelegt werden – nach einem Update sind diese mit großer Wahrscheinlichkeit weg. Zur Sicherheit sollten diese Einstellungsdateien auch an einem anderen Ort gespeichert werden.

photoshop-header

Aktionen
(Mehr Infos zum Speichern von Aktionen gibt's hier.)
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Photoshop XX Settings > Actions Pallete.psp.

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Photoshop XX Settings > WorkSpaces

Menüs
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Photoshop XX > Presets > Menu Customization

Pantone-Farbbibliotheken
(Mehr Infos dazu gibt's hier.)
Macintosh HD > Programme > Adobe Photoshop XX > Presets > Color Books

Skripte
Macintosh HD > Programme > Adobe Photoshop XX > Presets > Scripts

Tastaturkürzel
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Photoshop XX > Presets > Keyboard Shortcuts

indesign-header

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe InDesign > Version XX > de_DE > Workspaces

PDF-Einstellungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Geschützte PDF-Einstellungen
(Was geschützte PDF-Einstellungen sind, erfährst du hier.)
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign CC 2015 > Resources > Adobe PDF > settings > mul
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign CC 2014 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Contents > MacOS > Resources > Adobe PDF > settings > mul
CS6: Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Pantone-Farbbibliotheken
Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign XX > Presets > Swatch Libraries

Skripte
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe InDesign > Version XX > de_DE > Scripts > Scripts Panel (oder Startup Scripts)

Tastaturkürzel
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe InDesign > Version XX > de_DE > InDesign Shortcut Sets

illustrator-header

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Illustrator XX Settings > de_DE > Arbeitsbereiche

Pantone-Farbbibliotheken
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator XX > Presets > de_DE > Farbfelder (optional: > Farbtafeln)
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator XX > Presets > de_DE > Farbfelder (optional: > Farbtafeln)
CS6: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator XX > Vorgaben > de_DE > Farbfelder (optional: > Farbtafeln)

PDF-Einstellungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Geschützte PDF-Einstellungen
(Was geschützte PDF-Einstellungen sind, erfährst du hier.)
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2015 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Contents > Required > pdfsettings > settings > mul > settings
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2014 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Required > pdfsettings > settings > mul > settings
CS6: Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Skripte
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2015 > Presets > de_DE > Skripten
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2014 > Presets > de_DE > Skripten
CS6: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CS6 > Vorgaben > de_DE > Skripten

Startup-Profile
(Mehr Infos zur Startup-Profilen gibt's hier.)
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Illustrator XX > de_DE > New Document Profiles

Symbole
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Illustrator XX > de_DE > Symbole

Tastaturkürzel
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Illustrator XX Settings > de_DE > Dateiname.kys

Voreinstellungen
(Mehr Infos zur Voreinstellungsdatei von Illustrator gibt's hier.)
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Illustrator XX Settings > de_DE > Adobe Illustrator Prefs

bridge-header

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Bridge XX > WorkSpaces

Farbeinstellungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Color > Settings

Sammlungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Bridge XX > Collections

acrobat-header

Skripte
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Acrobat > Version > JavaScripts

allgemein-header

Farbprofile
(Mehr Infos zur Organisation von Farbprofilen gibt's hier.)
Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Color > Profiles > Recommended

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Wie installiert man Adobe PDF-Vorgaben (Joboptions) in InDesign?

Zunächst klingt diese Frage trivial, doch der Schein trügt, denn es gibt verschiedene Installationsvarianten mit unterschiedlichen Auswirkungen:

front-end


Einerseits lassen sich über Datei > Adobe PDF-Vorgaben > Definieren … Export-Einstellungen über das Front-End von InDesign laden (siehe Screenshot oben). Das entspricht dem Kopieren der Joboptions-Datei in den Ordner: Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Ob man die Dateien direkt in diesen Ordner ablegt oder über das genannte Menü lädt, macht keinen Unterschied. Die Einstellungen erscheinen beim PDF-Export dann so im Drop-Down-Menü:

user-einstellungen
Diese Einstellungen stehen nur dem angemeldeten Benutzer zur Verfügung.


Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, die Export-Einstellungen als geschützte Einstellungen zu installieren. Zu erkennen sind diese an den eckigen Klammern:

geschuetzte-einstellungen
Diese Einstellungen stehen allen Benutzern zur Verfügung.


Bis inkl. CS6 mussten die Dateien dazu nur unter folgenden Ordner abgelegt werden:
Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Seit CC ist das jedoch nicht mehr möglich, da InDesign auf diesen Ordner nicht mehr zugreift. (Der Grund für diese Umstellung ist das von Apple eingeführte Sandboxing, welches für mehr Sicherheit sorgt, da es Programme den Zugriff auf Systembestandteile verbietet.) Die Einstellungen müssen daher nun hier abgelegt werden:

Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign CC 2014 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Contents > MacOS > Resources > Adobe PDF > settings > mul

Mit InDesign CC 2015 hat sich dieser Ordner noch einmal geändert:

Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign CC 2015 > Resources > Adobe PDF > settings > mul

Fazit
Für private Zwecke reicht es meist vollkommen, wenn die Einstellungen über das Front-End von InDesign installiert werden. Sollen jedoch viele Anwender mit den gleichen Einstellungen arbeiten, ist es sinnvoll, wenn diese nicht verändert werden können. In diesem Fall führt kein Weg an der Verteilung über das Back-End vorbei.

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Vorsicht mit InDesigns Druckfarbenmanager

Der Druckfarbenmanager scheint ein Problem mit der Umwandlung von Volltonfarben in Prozessfarben zu haben. Versucht man beim PDF-Export mittels Druckfarbenmanager Pantone-Farben in CMYK umzuwandeln, erhält man falsche Ergebnisse. Die resultierende Farbe ist in der Regel viel zu grau. Das Problem tritt immer dann auf, wenn der Farbton der Volltonfarbe nicht 100% ist.

Ein Beispiel: Im ersten Test habe ich die Volltonfarbe Pantone 7652 C mit dem Druckfarbenmanager umgewandelt. Im zweiten Test habe ich die Farbe schon vor dem Export direkt in den Farbfeldoptionen in eine Prozessfarbe konvertiert. Diese Variante erzielt, wie man hier sehen kann, deutlich bessere Ergebnisse:

vergleich-volltonfarben


In der Regel macht es zwar keinen Sinn Volltonfarben einzubauen, um sie dann wieder in Prozessfarben umzuwandeln. Vorsicht ist aber beispielsweise geboten, wenn Fremd-PDFs mit Volltonfarben in ein InDesign-Dokument eingepflegt werden und diese dann gesammelt bei der PDF-Ausgabe konvertiert werden sollen.

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InDesign Tipps, Tricks und Geekfacts #1

indesign-80px
1. Programmsprache von InDesign CS6 und CC ändern
Um die Programmsprache von Adobe InDesign zu wechseln, müssen lediglich zwei Ordner umbenannt werden. Beide sind standardmäßig mit dem deutschen Sprachencode »de_DE« benannt. Werden diese jedoch beispielsweise in en_US umbenannt, startet InDesign auf Englisch. Die zwei Ordner befinden sich im Programme-Ordner unter: Adobe InDesign > Presets > InDesign Shortcut Sets und InDesign Workspaces.

2. Alphabetische Menüs

Bei gedrückter CMD-Alt-Shift-Taste und dem Klick auf ein Menü, wird das entsprechende Menü alphabetisch, anstatt thematisch sortiert, angezeigt.

normal-vs-alphabet

3. Proportional transformieren

proportional-skalieren
Wenn man proportional transformieren will, muss man die kleine Kette nicht dauerhaft aktivieren. Es reicht, wenn man beim Bestätigen des ersten Wertes, zusätzlich zur Enter-Taste die CMD-Taste drückt.

4. Multiplizieren zweier Volltonfarbflächen


indesign-multiplizieren

Platziert man in InDesign zwei Farbflächen übereinander, die mit der gleichen Volltonfarbe gefüllt sind, und stellt sie auf »Multiplizieren«, wird die überlappende Fläche dunkler. Das ist etwa das gleiche Verhalten, wie man es von 2 Prozessfarben erwarten würde. Cyan multipliziert mit Magenta wird immer dunkler als eine der beiden einzelnen Farben. Dennoch ist die Anzeige im Falle der Volltonfarbe falsch. Denn eine Volltonfarbe, die die gleiche Volltonfarbe überdruckt/multipliziert, kann nicht in einer dunkleren Farbe resultieren. Wichtig ist es beim Arbeiten mit Volltonfarben daher, immer die Überdruckenvorschau bzw. Separationsvorschau zu aktivieren. Damit wird eine korrekte Ansicht erzwungen.

Letztlich ist das der gleiche Fall, wie wenn zwei gleiche Prozessfarben überdrucken oder multiplizieren: Auch hier kann und darf sich das Aussehen nicht ändern. Der Unterschied ist aber, dass InDesign bei Prozessfarben auch ohne Überdruckenvorschau richtig arbeitet.

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Pantone Plus Series: Fehler bei der alphanumerischen Suche nach Farben in den Adobe-Programmen

Die digitalen Pantone-Bibliotheken sind derzeit von zwei lästigen Fehlern befallen.
Gehen wir sie kurz durch:

Fehler 1: Die alphanumerische Suche funktioniert nicht.
Hier muss ich etwas ausholen: Die Pantone-Bibliotheken bzw. die zugrundeliegenden acb-Dateien (Adobe Color Book) sind so aufgebaut, dass es einen Prefix, einen Postfix und einen variablen Teil gibt.

Bildschirmfoto 2015-05-28 um 10.54.20

In InDesign sieht man das ganz gut: »PANTONE « ist der Prefix, im Falle von Solid Coated ist » C« der Postfix. Die Nummer »566« ist der variable Teil, also der Teil, der vom User parametriert wird.

In den von Adobe ausgelieferten Bibliotheken ist das auch in der Dateistruktur so erkennbar:Weiterlesen ...
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Größe der Pfeilspitzen in InDesign ändern

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Anders als in Illustrator kann man in InDesign die Größe der Pfeilspitzen nur über einen Umweg ändern.

Pfeile in InDesign zu erstellen, ist immer eine Herausforderung, da kaum Einstellungsmöglichkeiten vorhanden sind. Die Größe der Pfeilspitze wird beispielsweise automatisch durch die Konturenstärke festgelegt. Das mag praktisch erscheinen, sieht aber meiner Meinung nach bei Konturenstärken jenseits 3 Pt. nie gut aus. Um dieses Problem zu lösen, kursieren im Internet einige Scripts, die dabei helfen sollen, benutzerdefinierte Pfeilspitzen zu erzeugen. Elegant ist aber anders. Auch InDesignSecrets hat einen interessanten Lösungsansatz parat. Ich möchte hier noch einen anderen Weg aufzeigen:Weiterlesen ...
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