Pantone Plus Series: Fehler bei der alphanumerischen Suche nach Farben in den Adobe-Programmen

Die digitalen Pantone-Bibliotheken sind derzeit von zwei lästigen Fehlern befallen.
Gehen wir sie kurz durch:

Fehler 1: Die alphanumerische Suche funktioniert nicht.
Hier muss ich etwas ausholen: Die Pantone-Bibliotheken bzw. die zugrundeliegenden acb-Dateien (Adobe Color Book) sind so aufgebaut, dass es einen Prefix, einen Postfix und einen variablen Teil gibt.

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In InDesign sieht man das ganz gut: »PANTONE « ist der Prefix, im Falle von Solid Coated ist » C« der Postfix. Die Nummer »566« ist der variable Teil, also der Teil, der vom User parametriert wird.

In den von Adobe ausgelieferten Bibliotheken ist das auch in der Dateistruktur so erkennbar:Weiterlesen ...
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Pantone vs. Prozessfaben

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Um eine etwas bessere Vorstellung davon zu bekommen, wie viele Pantone-Farben mit Prozessfarben reproduzierbar sind, habe ich diese (mittels ColorThink) den Gamuts von ISO Coated v2 und PSO Uncoated ISO12647 gegenüber gestellt.
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Pantone: Allgemeines

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Da das Thema Pantone in der Praxis immer wieder für Verwirrung sorgt, habe ich noch ein paar allgemeine Infos zusammengetragen:

1. Coated vs. Uncoated
Pantone bietet für die Solid-Farben zwei verschiedene Fächer: »Coated« für gestrichenes Papier und »Uncoated« für ungestrichenes Papier. Gedruckt wird aber immer mit der gleichen Rezeptur. Es handelt sich bei U- und C-Farben also immer um nur eine Farbe. Die Fächer sind bloß dazu da, den Unterschied auf den verschiedenen Papieren zu zeigen. In der Anmutung unterscheiden sich die Farben daher oft deutlich. Das ist einer der Hauptunterschiede zu HKS-Fächern, die einen anderen Ansatz verfolgen: Ein HKS-K-Fächer wird mit anderen Farben gedruckt als ein HKS-N-Fächer. Dabei sind die Farben so gemischt, dass zwischen den beiden Papiersorten eine minimale optische Differenz entsteht.

Ich kann das zwar selbst nicht bestätigen, es soll aber auch (Farb-)Lieferanten geben, die dennoch unterschiedliche Farbrezepte für Uncoated und Coated verwenden.
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Pantone Plus Series: LAB-Farbdefinitionen und deren Auswirkungen

Der letzte Blogeintrag handelte von den aktuellen Farbfächern und den digitalen Bibliotheken der »Pantone Plus Series«. Heute möchte ich auf eine weitere Änderung eingehen, die mit der Plus-Serie eingeführt wurde: die ausschließliche Nutzung von LAB-Farbdefinitionen.

LAB vs. CMYK-Definition

Kurz zu den Basics:


Sonderfarben besitzen Farbdefinitionen in einem »Alternate Color Space«. Diese Definitionen sind dafür zuständig, dass die Farben auf Geräten, die mit Sonderfarben nichts anfangen können (beispielsweise Monitore oder Officedrucker), angezeigt bzw. ausgegeben werden können. Dabei kann es sich sowohl um RGB-, CMYK-, oder auch LAB-Definitionen handeln. Vor der Plus-Serie enthielten die Pantone-Bibliotheken sowohl CMYK- als auch LAB-Definitionen (siehe aber Ausnahmen weiter unten). Seit der Umstellung auf die Plus-Serie (welche zum ersten Mal mit CS6 ausgeliefert wurde) werden nur noch LAB-Definitionen mitgeliefert. Auf welche Farbdefinition gerade zurückgegriffen wird, kann man in Illustrator und InDesign an den kleinen Icons erkennen:

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Pantone Plus Series: Ein Überblick über Farbfächer und Adobe-Integration

Pantone Fächer
In den letzten Jahren hat sich viel im Hause Pantone getan. Produkte wurden umbenannt, erweitert und aufgelassen. Jedoch wurden all diese Neuerungen schlecht kommuniziert, was zu viel Ärger und Verwirrung bei den Kunden führte. Dieser Artikel soll dabei helfen, etwas Licht ins Dunkel zu bringen – sowohl bei der Auswahl der Fächer als auch bei der Integration dieser in die Adobe-Programme.

Zunächst werfen wir einen Blick auf die Farbfächer (bzw. Chips) von Pantone. Also auf die gedruckten Produkte.Weiterlesen ...
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