Der Einfluss des Graustufen-Arbeitsprofils auf Photoshop

Dem Graustufen-Arbeitsprofil wird in der Regel nicht viel Beachtung geschenkt. Die meisten Anwender sind bloß beim Konfigurieren des Colormanagements damit konfrontiert:

voreinstellung-graustufenprofil
Die Einstellung »Schwarze Druckfarbe - ISO Coated v2 (ECI)« bewirkt, dass Graustufen-Bilder den selben Druckbedingungen (Druckzuwachs) unterliegen wie 4-Farb-Bilder.


Doch diese Voreinstellung – die übrigens über Bearbeiten > Farbeinstellungen zu finden ist – hat in Photoshop noch großen Einfluss auf zwei andere Dinge, abseits des Colormanagements:

1. Die Darstellung der Einzel-Kanäle und

2. die Auswahl, die durch ein Command-Klick auf den Composite-Kanal erzeugt werden kann.


Das hört sich zunächst etwas irreführend an, ist aber recht schnell erklärt:

Darstellung eines einzelnen Kanals
Die Darstellung von einem Graustufenbild hängt im Wesentlichen vom Gamma des Farbprofils ab. Ebenso hängt die Darstellung der Kanäle von einem Gamma ab. Jedoch in diesen Fall nicht von dem des geöffneten Bildes, sondern von dem Gamma des Graustufen-Arbeitsprofils. Diese Tatsache wird anhand des folgenden Beispiels sichtbar:

vergleich-lab-1
Darstellung des Composite-LAB-Bildes.


vergleich-lab-2
(Abweichende) Darstellung des Luminanz-Kanals.


Das Bild liegt bloß in Graustufen vor und dementsprechend befinden sich auch nur Informationen im Luminanz-Kanal. Man müsste also davon ausgehen können, dass sich der Composite-Kanal und der einzelne L-Kanal gleichen. Doch das ist nicht zwingend so. Der Grund dafür ist, dass zwar das Gamma des Bild-Farbprofils für die Composite-Darstellung verwendet wird, allerdings bei der Darstellung des einzelnen L-Kanals auf das Graustufen-Arbeitsprofil zurückgegriffen wird. Und wenn dieses Gamma nicht dem des Bildes entspricht, unterscheiden sich die beiden Darstellungen. Will man das verhindern, muss man ein (in Hinblick auf das Gamma) zum Bildprofil passendes Arbeitsprofil wählen. In diesem speziellen Fall wäre das eines basierend auf L-star. Arbeitet man hingegen mit AdobeRGB-Bildern, welche ein Gamma von 2,2 besitzen, wäre wiederum diese Einstellung zielführend:

voreinstellung-graygamma


Auswahl des Composite-Kanals (Luminanzmaske)
Diesen Punkt halte ich in der Praxis für relevanter. Wer beispielsweise Luminanzmasken erzeugt, macht das wahrscheinlich über einen Command-Klick auf den Composite-Kanal. Damit erstellt man eine Auswahl basierend auf den Luminanz-Werten des Bildes. Wie diese Maske erzeugt wird, hängt aber wiederum vom Graustufen-Arbeitsprofil ab. Und am besten ist dies wieder anhand eines Beispiels zu sehen:

iso-coated-v2
dotgain


Die erste Auswahl habe ich unter Nutzung des Profils »Schwarze Druckfarbe - ISO Coated v2 (ECI)« erstellt. Die zweite mit »Dot Gain 10%«. Hier ist das nur schwer zu erkennen, aber die beiden resultierenden Kanäle unterscheiden sich deutlich. Und auch hier ist die Lösung, ein Arbeitsprofil zu verwenden, welches im Bezug auf das Gamma, dem geöffneten Bild entspricht.

Fazit
Die Unterschiede sind teilweise marginal und bei bestimmten Konfiguartionen treten sie erst gar nicht auf. Dennoch sollte man sich darüber im Klaren sein, denn im High-End-Bereich zählt jedes noch so kleine Detail. Es lohnt sich also, öfters einen Blick auf das Graustufen-Arbeitsprofil zu werfen.

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Photoshop Tipps, Tricks und Geekfacts #5

1. Voreinstellungen: Verlauf und Cache
cachelevels
Die Cachestufen legen die Anzahl der gleichzeitig geöffneten Kopien eines Dokuments fest. Warum aber werden mehrere Kopien vom Dokument geöffnet? Für das Zoomen. Jede Kopie steht für eine unterschiedliche Zoomstufe. Umso weniger Cachestufen eingestellt sind, desto weniger Zoomstufen werden im Voraus generiert. Dadurch ist die Arbeitsspeicherauslastung niedriger, allerdings wird dafür das Zoomen »langsamer«.


2. Voreinstellungen: OpenGL vs. OpenCL
In den Grafikprozessereinstellungen (unter Leistung) wird man mit zwei Schlagwörtern konfrontiert: OpenGL und OpenCL. Was bedeuten diese?


OpenGL steht für Open Graphics Library und beeinflusst in Photoshop im Wesentlichen nur die Darstellung. Da es der GPU aber beim Berechnen der Darstellung hilft, wirkt sich OpenGL auch auf die Gesamtperformance von Photoshop aus. OpenGL wird aber nicht dafür benutzt, um beispielsweise die Berechnung eines Filters zu beschleunigen. OpenCL (Open Computing Language) hingegen ist fürs Rechnen gemacht und wird unter anderem für die Beschleunigung der Berechnung der Weichzeichnergalerie verwendet.

Hinweis: Das Aktivieren von OpenGL hat erst Auswirkungen auf das nächste, im Anschluss geöffnete Fenster. Wie viele Fenster gleichzeitig OpenGL-beschleunigt werden, wird durch die Möglichkeiten der Grafikkarte festgelegt.

3. Auswahl aufheben
Das Kürzel Cmd+D um eine Auswahl aufzuheben, funktioniert auch im Dialogfenster der Gradationskurve. Das ist hilfreich, wenn man zuvor mittels gedrückter Shift-Taste mehrere Punkte ausgewählt hat.

4. Durchschnitt mehrerer Ebenen erzeugen
Ich muss zugeben, den Durchschnitt mehrerer Ebenen zu erzeugen, macht nur selten Sinn. Es gibt dafür auch keine eigene Funktion. Will man es aber dennoch machen, geht man wie folgt vor:

Beginnend mit der untersten Ebene – nennen wir sie »Nummer 1« – muss die Deckkraft aller Ebenen in aufsteigender Reihenfolge nach folgender Formel eingestellt werden: 100 / Ebenennummer.
Die unterste hat also die Deckkraft 100/1 = 100%, die Ebene darüber 100/2 = 50 %, die dritte Ebene 100/3 = 33%, die vierte 100/4 = 25% usw. Alle Ebenen verbleiben dabei in der Füllmethode »Normal«.

5. Farbtransformationen aus dem 32-Bit-Modus
Konvertiert man ein 32-Bit-Bild nach 16 oder 8 Bit, wird immer der eingestellte Arbeitsfarbraum zugewiesen, egal welches Quellprofil vorher zugewiesen war.

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Photoshops Histogramm als Qualitätskontrolle?

Immer wieder liest man, dass die Qualität eines Bildes mit dem Histogramm beurteilt werden kann. Dabei ist natürlich vor allem die Rede davon, ob das Histogramm Löcher aufweist – die Tonwerte also gespreizt wurden. Das passiert zum Beispiel immer dann, wenn der Kontrast erhöht wird. Und tatsächlich ist das nicht wünschenswert, aber:
Das Histogramm sagt leider nicht zwangsweise etwas über die Qualität aus. Denn es kann irrsinnig einfach manipuliert werden. Oder besser gesagt, das Bild kann irrsinnig einfach manipuliert werden, so dass das Histogramm O.K. aussieht.

Ein Beispiel: So sieht ein typisches Histogramm von einem kontrastverstärkten Bild aus:

histogramm-before
Die Löcher deuten auf die Spreizung hin.


Es reicht aber, wenn man auf das Bild eine Bewegungsunschärfe mit 1 Pixel anwendet, um das Histogramm wieder zu glätten. Ebenso könnte man den Gaußschen Weichzeichner (mit 0,3 Pixel) darauf anwenden oder das Bild leicht drehen. All das lässt das Histogramm besser aussehen (siehe unten), obwohl die eigentlichen Daten dabei verschlechtert werden.

histogramm-after

Das soll jedoch keinesfalls heißen, dass das Histogramm nur wertlose Informationen zeigt. Im Gegenteil, es lassen sich damit sehr vielfältige Informationen ablesen: Wie sind die Tonwerte verteilt? Wird die Tonwertbreite komplett genutzt oder ist eine Tonwertkorrektur angebracht? Darüber hinaus lassen sich in der erweiterten Ansicht auch viele statistische Angaben ablesen:

histogramm-statistik

Man muss aber daran denken, dass das Histogramm nicht immer die ganze Wahrheit über ein Bild verrät.


Adobe bietet auf der Hilfeseite übrigens einen guten Artikel über die Funktionen des Histogramms in Photoshop.


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Tipps zum Anwenden und Organisieren von Photoshop-Aktionen (Aktionen Teil 2)

Im Artikel »Wie erstellt man Photoshop-Aktionen richtig? (Teil 1)« haben wir besprochen, wie man perfekte Aktionen erstellt. Hier erfährst du, wie man diese Aktionen einfach anwendet und organisiert.

Aktionen anwenden:
Das Anwenden ist denkbar einfach. Im Normalansichtmodus muss man nur die entsprechende Aktion auswählen und den Play-Button drücken. Im Schaltflächenmodus (rechts) reicht ein einfacher Klick auf die Aktion.

aktionen-abspielen

Mit gedrückter Cmd-Taste und einem Doppelklick auf die gewünschte Aktion, können Aktionen auch aus der normalen Ansicht schnell gestartet werden. Darüber hinaus kann man Aktionen auch ein Tastaturkürzel zuweisen.

Tipps und Tricks zum Anwenden:
– Mit gedrückter Cmd-Taste wird beim Drücken des Play-Buttons nur ein Schritt abgespielt.

– Bei einer Vielzahl an zu bearbeiteten Bildern kann man mithilfe der Stapelverarbeitung Aktionen auf mehrere Bilder oder ganze Ordner anwenden.

Aktionen organisieren:
Wer viel mit Aktionen arbeitet, sollte diese auch regelmäßig speichern. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Über das Bedienfeldmenü mit »Aktionen speichern« oder
2. Durch das Sichern der »Actions Palette.psp«-Datei.

Die erste Variante ist natürlich leichter erreichbar, hat jedoch den Nachteil, dass jeder Satz einzeln gespeichert werden muss. Wer seine Aktionen in mehreren Sätzen organisiert, ist hiermit eventuell unzufrieden. Daher besteht auch die Möglichkeit, das Backup der Aktionen als Ganzes zu sichern. Dieses Backup hebt Photoshop unter folgendem Ordner auf: Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Photoshop XX Settings > Actions Pallete.psp.

Tipps und Tricks zum Organisieren:
– Aktionen als Text speichern: Wie eben erwähnt, kann man über das Bedienfeldmenü des Aktionsfensters Aktionen speichern. Hält man dabei aber zusätzlich die Cmd+Alt-Taste gedrückt, werden die Aktionsschritte in einer Textdatei schriftlich gesichert.

– Im Schaltflächenmodus können Aktionen farblich gekennzeichnet werden. So lassen sich zusammengehörende Aktionen optisch gruppieren (siehe Screenshot weiter oben).

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Wie erstellt man Photoshop-Aktionen richtig? (Aktionen Teil 1)

Mit den Aktionen bietet Photoshop die praktische Funktion, wiederkehrende Arbeiten zu automatisieren. Dazu werden die einzelnen Arbeitsschritte aufgenommen und als Aktion zusammengefasst. Diese Aktion kann zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgespielt werden. Aktionen helfen aber nicht nur dabei, effizienter zu arbeiten, sie sind auch ein »Speicher« für Techniken oder Arbeitsweisen, die man sich somit direkt in Photoshop »notieren« kann. Und obwohl Aktionen sehr einfach zu erstellen und zu verwenden sind, gibt es doch einiges zu beachten. Sehen wir uns zunächst das Erstellen von Aktionen näher an.

Aktionen erstellen:
Das wichtigste beim Erstellen von Aktionen ist ein sinnvoller, sauberer Aufbau. Das bedeutet, dass Aktionen so aufgebaut sein sollten, dass sie in so vielen Dokumenten wie möglich fehlerfrei angewandt werden können. Sinnvoll heißt hier also, dass sie unabhängig von sämtlichen Variablen wie Ebenennamen etc. funktionieren. Denn beim Aufnehmen einer Aktion weiß man noch nicht, wie das spätere Dokument aussehen wird: Wie ist der Ebenenaufbau? Gibt es eine Hintergrundebene? Ist eine Ebene beim Starten der Aktion ausgewählt? Und so weiter …

Wie löst man dieses Problem? Zunächst ein konkretes Beispiel:

Unser Ziel ist eine Aktion, die das offene Dokument (welches nur eine Ebene besitzt) mit dem Gaußschen Weichzeichner weichzeichnet. Das klingt simpel und man könnte vermuten, dass es reicht, bloß den Gaußschen Weichzeichner aufzunehmen. Es gibt jedoch einige Variablen, die man beachten muss: Denn es wäre möglich, dass die eine vorhandene Ebene beim späteren Abspielen der Aktion nicht ausgewählt ist. Das Ganze endet dann mit folgender Fehlermeldung:

fehlermeldung


Klar, wenn keine Ebene ausgewählt ist, was soll dann weichgezeichnet werden? Im ersten Augenblick erscheint es daher sinnvoll, das Auswählen der Ebene mit in die Aktion aufzunehmen.

auswahl-ebene


Aktionen vermerken beim Auswählen einer Ebene jedoch immer den Ebenennamen, im Beispiel hier »Ebene 1«. Wird die Aktion nun in einem Dokument angewandt, wo keine Ebene 1 existiert, kommt es beim Abspielen wieder zu einem Fehler.
Dazu kommt, dass das Dokument auch aus mehreren Ebenen bestehen kann. Dann reicht es nicht, bloß eine Ebene auszuwählen und weichzuzeichnen – die Ebenen müssen vorher irgendwie auf eine reduziert werden.

Man sieht schon, hier gibt es viele Variablen, die man beim Erstellen einer Aktion nicht kennen kann. Die Lösung ist also, dafür zu sorgen, dass diese Variablen keinen Einfluss auf das Abspielen der Aktion haben. Und das geht im konkreten Beispiel so:

  1. Man startet die Aufnahme und erstellt eine neue Ebene mit dem Kürzel Cmd+Alt+Shift+N. Das führt auch dazu, dass die neue Ebene die aktive Ebene wird. Egal ob vorher eine Ebene ausgewählt war oder nicht.
  2. Anschließend fügt man mit dem Kürzel Cmd+Alt+Shift+E alle Ebenen auf der zuvor erstellten Ebene zusammen.
  3. Der Ordnung halber sollte man mit dem Befehl Ebene > Anordnen > In den Vordergrund noch dafür sorgen, dass die aktive Ebene zur obersten Ebene wird. In manchen Fällen wäre sie das vielleicht ohnehin, wenn sie es aber noch nicht ist, wird sie es hiermit. Das Aufzeichnen dieses Menübefehls funktioniert nur über das Bedienfeldmenü des Aktionsfensters mittels »Menübefehl einfügen«. Dieser Schritt dient dazu, einen fix definierten Zustand (Ebenenaufbau) zu erhalten, der unabhängig von allen anderen Variablen fehlerfrei erreicht werden kann.
  4. Zu guter Letzt muss dann noch der Gaußsche Weichzeichner aufgenommen werden.

Das Ergebnis ist eine Aktion, die von keiner Variable abhängig ist.

Hinweis zu Schritt 1 und 2: Normalerweise erzeugt der Befehl Cmd+Alt+Shift+E eine neue Ebene und fügt alle sichtbaren Ebenen auf dieser zusammen. Warum habe ich dann im Schritt 1 zunächst manuell eine neue Ebene erzeugt? Weil es zwei (mir bekannte) Fälle gibt, wo nur das Kürzel Cmd+Alt+Shift+E nicht funktioniert:

  1. Wenn die aktive Ebene ausgeblendet ist. Dann verweigert Photoshop das Tastaturkürzel bzw. die entsprechende Funktion. (Selbst dann, wenn alle anderen Ebenen eingeblendet sind.)
  2. Wenn die aktive Ebene leer ist. Dann erstellt Photoshop mit Cmd+Alt+Shift+E nämlich keine neue Ebene sondern kopiert die zusammengefügten Ebenen in die schon vorhandene, aktive Ebene hinein. Da wir aber beim Erstellen der Aktion nicht wissen, welche Ebene eventuell aktiv sein wird, führt das definitiv zu Fehlern.

Daraus ergeben sich folgende allgemeine Regeln zum Erstellen von Aktionen:
Regel 1, Ebenen nicht per Namen auswählen: Wie im obigen Beispiel beschrieben, kann das zu Fehlern führen. Während der Aufnahme von Aktionen sollten daher niemals Ebenen ausgewählt werden. Einzige Ausnahme: Die Ebene wurde während der Aktion erstellt. Ebenen dürfen aber sehr wohl relativ ausgewählt werden, beispielsweise mit dem Kürzel Alt+. für die oberste Ebene oder Alt+, für die unterste Ebene. Denn hierbei spielt der Ebenenname keine Rolle.

Regel 2, Alle Schritte wenn möglich innerhalb eines Dokuments ausführen:

vorheriges-naechstes


Photoshop referenziert geöffnete Dokumente in den Aktionen nicht per Namen, also absolut, sondern relativ. D.h. als vorheriges oder nächstes Dokument. Das kann aber zu Problemen führen, wenn die Reihenfolge bzw. die Anzahl der geöffneten Dokumente beim Abspielen der Aktionen nicht die gleiche ist, wie beim Aufnehmen.

Regel 3, Aktionen sollten so wenig Schritte wie möglich besitzen: Der Grund dafür ist die bessere Performance. Auch interaktive Aktionen, die die Eingabe vom Benutzer verlangen, sollten so weit wie möglich vermieden werden. Diese können nämlich beispielsweise nicht sinnvoll mit der Stapelverarbeitung abgespielt werden.

Tipps und Tricks zum Erstellen:
– Schnappschuss erstellen: In vielen Fällen macht es Sinn, beim Aufnehmen einer Aktion zuerst einen Schnappschuss zu erstellen. Warum? Aktionen führen beim Abspielen jeden aufgezeichneten Schritt einzeln aus. Im Protokoll erscheinen daher beim Anwenden mitunter sehr viele Schritte. Dadurch ist es schwer, die ausgeführte Aktion rückgängig zu machen. Besitzt die ausgeführte Aktion sogar mehr Schritte als Protokollobjekte zugelassen werden, ist es gar unmöglich, die Aktion vollständig rückgängig zu machen. Ein Schnappschuss löst dieses Problem, da er den Dokumentzustand speichert, der beim Starten der Aktion vorherrscht.

schnappschuss


– Um einen Pfad in eine Aktion zu integrieren, muss der Pfad vor der Aufnahme erstellt werden, und dann während der Aufnahme ausgewählt und mittels »Pfad einfügen« aus dem Bedienfeldmenü eingefügt werden.

– Seit der Photoshop Version 13.1.2 (CS6), lassen sich auch Konditionen einbauen. So kann man beispielsweise eine gewisse Aktion nur dann starten lassen, wenn das Dokument hochformatig ist. Das kann unheimlich praktisch sein und erweitert den Funktionsumfang der Aktionen ein klein wenig in Richtung Skripte.

– Beim Aufzeichnen einer Aktion können auch schon vorhandene Aktionen integriert werden. Allerdings wird dabei nicht nur der Name der abgespielten Aktion aufgenommen, sondern auch der Satz, in dem sie sich befindet. D.h. dass der Aktionsname und der Ort nicht verändert werden dürfen, ansonsten wird die Aktion beim Abspielen nicht gefunden.

– Will man nur einen Schritt einer Aktion verändern, kann man dies mit der Option »Erneut aufzeichnen« tun. Im Normalansichtmodus reicht aber auch ein Doppelklick auf den entsprechenden Schritt.

Im zweiten Teil erfährst du alle wichtigen Tipps und Tricks zum Anwenden und Organisieren von Aktionen.

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Mehrere Gradationskurven zu einer zusammenfügen?

photoshop-80px
Kann man in Photoshop mehrere Gradationskurven zu nur einer zusammenfügen? Die Antwort lautet: Ja!

Wie das funktioniert, hat ursprünglich Martin Evening in seinem Artikel »How to express blend modes as curves« beschrieben. Da der Artikel nicht mehr online ist, beschreibe ich die Technik hier nochmal.

idee


Kurzer Überblick: Die Technik basiert auf der Idee, dass man eine unveränderte – also noch lineare – Kurve auch als Verlauf ausdrücken kann. Dieser Verlauf wird anschließend mit den Gradationskurven, die zusammengefasst werden sollen, bearbeitet. Im letzten Schritt wird der bearbeitete Verlauf wieder in eine Gradationskurve umgewandelt. Was dann überbleibt, ist eine Kurve, die alle getätigten Bearbeitungsschritte zusammenfasst.

Wie funktioniert dieses Verfahren genau?
1. Zunächst braucht man ein Dokument, welches exakt 256 Pixel breit und 1 Pixel hoch ist und einen Verlauf von Schwarz nach Weiß beinhaltet. Dabei muss jedes Pixel genau einen Wert von 0 bis 255 enthalten. Wie so oft in Photoshop führen viele Wege ans Ziel. Doch einen »sauberen Verlauf« zu erstellen, ist gar nicht so einfach. Daher bedienen wir uns hier am Photoshop-Raw-Format und an einem kleinen Trick: Man öffnet dazu den Gradationskurven-Dialog und stellt dabei auf den Bleistift um (siehe Screenshot). Ohne die Gradationskurve zu verändern, muss die Kurvenvorgabe nun als Amp-Datei gespeichert werden.

amp-speichern

2. Die so entstandene »Arbitrary-Map« muss man manuell in ein Photoshop-Raw-Dokument umwandeln. Dazu reicht es, die Dateiendung auf »raw« zu setzen.

datei-raw

Anschließend öffnet man diese Datei wieder mit Photoshop.

3. Nun öffnet sich das Photoshop-Raw-Optionen-Fenster. (Wer damit nicht vertraut ist, kann hier mehr darüber erfahren.) Wie im Punkt 1 schon erwähnt, muss das Bild 256 Pixel breit und 1 Pixel hoch sein. Die Anzahl der Kanäle lautet 1 (= Graustufen) und die Farbtiefe beträgt 8 Bit. Die Headergröße beträgt 0 KB.

Das hiermit entstandene Dokument besteht nun aus einem »sauberen« Verlauf von Schwarz nach Weiß (siehe Histogramm). Im Download-Bereich steht diese Datei auch zum Herunterladen bereit.

histogramm-verlauf


4. Nun kommt der spannende Teil: Alle Gradationskurven, die jetzt eingefügt oder erstellt werden, können anschließend als eine einzelne Kurve gespeichert werden. Denn die Änderungen spiegeln sich somit im bearbeiteten Verlauf wider.

curves-combined

Wie man in der Abbildung oben sieht, kann man nicht nur Gradationskurven zusammenfügen, sondern auch andere Einstellungsebenen zu einer Kurve kombinieren. Wichtig ist nur, dass die verwendeten Einstellungsebenen keine Informationen zwischen den Kanälen mischen. Was heißt das? Gradationskurven beeinflussen jeden Kanal einzeln, tauschen aber Informationen nicht zwischen den Kanälen aus. Im Gegensatz dazu mischt beispielsweise der Kanalmixer die Informationen der einzelnen Kanäle untereinander. Das lässt sich mit dieser Methode aber nicht abbilden, sodass der Kanalmixer nicht unterstützt wird. Die folgenden Einstellungsebenen lassen sich aber problemlos zu einer einzelnen Kurve zusammenfassen: Gradationskurve, Tonwertkorrektur, Farbbalance (ohne »Luminanz erhalten« ), Helligkeit/Kontrast, Invertieren und Belichtung.

5. Nachdem man alle Veränderungen vorgenommen hat, muss das Dokument auf die Hintergrundebene reduziert, gespeichert und wieder in eine Amp-Datei umbenannt werden.

6. Diese Kurvenvorgabe kann jetzt in Photoshop über den Gradationkurven-Dialog geladen werden.

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Photoshop Tipps, Tricks und Geekfacts #4

1. Die Pipette, das Machtzentrum von Photoshop?


aufnahmebereich

Der Aufnahmebereich des Pipetten-Werkzeug beeinflusst nicht nur die Messwerte der Pipette selbst, sondern auch wie Farben mit den folgenden Werkzeugen ausgewählt werden:

  • Zauberstab
  • Auswahl Farbbereich
  • Auswahl vergrößern/Ähnliches auswählen
  • Weißpunkt, Mitteltöne und Schwarzpunkt setzen in den Gradationskurven und Tonwertkorrektur
  • Farbe-ersetzen-Pipetten
  • Belichtung
  • Alle anderen Werkzeuge, die eine Pipette zur Verfügung stellen
Man sollte das immer im Hinterkopf behalten. Denn meist macht es Sinn, für die Bildbearbeitung den Aufnahmebereich auf mind. 3 x 3 Durchschnitt zu stellen. Unter Umständen kann das aber zu fehlerhaften Verhalten bei den oben genannten Werkzeugen führen. Daher immer vorher die Einstellungen der Pipette checken.

2. Plug-In-Filter?
Aufmerksame Benutzer werden vielleicht schon festgestellt haben, dass einige Filter beim Parametrieren nicht direkt auf das Dokument angewandt werden. Blendenflecke oder auch der Radiale Weichzeichner sind solche Filter. Die Vorschau begrenzt sich dann auf dieses kleine Fenster direkt im Filterdialog. Dieses Verhalten betrifft alle sogenannten Plug-In-Filter. Welche das sind, kann über Hilfe > Systeminformationen > Erforderliche Zusatzmodule eingesehen werden.

systeminfos-filter

3. Steintextur
Der Wolken- und der Relieffilter ergeben nacheinander angewandt eine Steintextur. Zu finden sind die Filter unter Renderfilter bzw. Stilisierungsfilter.


4. Photoshop-Einstellungen zurücksetzen
Jeder langjährige Photoshop-Benutzer hat sicherlich schon einmal aufgrund eines Fehlers den Tipp bekommen, die Einstellungen zurückzusetzen. Zur Erinnerung: Dazu muss man lediglich während dem Starten von Photoshop folgendes Tastaturkürzel drücken:

Cmd+Alt+Shift = Setzt die Voreinstellungen zurück.

Darüber hinaus können zur Fehlerbehebung auch noch diese zwei Kürzel hilfreich sein:

Cmd+Shift = Damit ist es möglich einen anderen Ordner für Plug-Ins zu wählen.
Cmd+Alt = Mit diesem Kürzel kann man das Arbeitsvolume neu festlegen.
(Das ist beispielsweise dann sinnvoll, wenn Photoshop nicht starten kann, weil zu wenig Platz auf dem derzeitigen Arbeitsvolume vorhanden ist.)

reset-prefs


Kein Angst beim Anwenden dieser Tastenkombinationen: Bei allen erscheint vor dem tatsächlichen Zurücksetzen noch ein Dialogfenster zum Bestätigen.

5. Interpolationsverfahren beim Frei transformieren?
Beim Ändern der Bildgröße fragt Photoshop nach dem Interpolationsverfahren. Doch welcher Algorithmus wird beim Frei-Transformieren-Werkzeug benutzt? Jener, der in den Voreinstellungen unter Allgemein definiert ist:

voreinstellung-interpolation

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Wie ändert man die Farbtemperatur eines Bildes?

Die einzig akkurate Möglichkeit die Farbtemperatur eines Bildes zu ändern, ist nur dann gegeben, wenn das Bild als Raw-Datei vorliegt. Diese Datei enthält die notwendigen Metadaten, um absolute Farbtemperaturkorrekturen vorzunehmen. Der technische Hintergrund: Aufgrund der mitgespeicherten Metadaten weiß Adobe Camera Raw (oder auch Lightroom), mit welchem Weißabgleich das Bild aufgenommen wurde. Da dem Programm somit die Quelle bekannt ist, kann auch ein absolutes Ziel angegeben werden (z.B. 5600 K):

temp_kelvin


Darüber hinaus verfügt Adobe Camera Raw über die Möglichkeit auf die linearen (Gamma 1,0) Daten zuzugreifen. Damit können Weißpunktanpassungen viel genauer vorgenommen werden.

Es besteht zwar auch die Möglichkeit, ein Nicht-RAW-File in ACR zu öffnen, allerdings sind damit nur relative Farbtemperaturkorrekturen möglich. Die Kelvin-Skala wird dann zu einer relativen Skala mit den Werten von –100 bis +100.

temp_relativ


Darüber hinaus können auch andere Werkzeuge für Farbtemperaturänderungen benutzt werden. Die Fotofilter-Einstellungsebene bietet dafür eine simple Möglichkeit. Zu beachten ist dabei jedoch, dass hiermit nur analoge, optische Filter reproduziert werden, ohne dass dabei ein direkter Bezug zur Farbtemperatur (in Kelvin) hergestellt wird.

Die ersten sechs Filter basieren übrigens auf echten Fotofiltern.

fotofilter


Die Warmfilter (85) und (81) und Kaltfilter (80) und (82) sind das digitale Equivalent der Wratten-Filter. Und die LBA- und LBB-Filter basieren auf Fuji-Filtern.

Der Warmfilter 85 und LBA kann dafür verwendet werden, wenn ein Bild außen aufgenommen wurde, die Kamera aber auf Innen oder Kunstlicht konfiguriert war. Der Kaltfilter 82 und LBB kann dann für den umgekehrten Fall benutzt werden.

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Konfigurationshilfe für Photoshop, InDesign, Illustrator und mehr (Mac OS X)

Adobe-Programme bieten dem Benutzer die Möglichkeit, viele Einstellungen und Vorgaben im Front-End der Anwendung zu speichern. In den meisten Fällen, wie beispielsweise beim Speichern von Gradationskurven, stellt Photoshop dann ein Finderfenster bereit, sodass man den Speicherort frei wählen kann. Es gibt jedoch auch Einstellungen, wie zum Beispiel den Arbeitsbereich, wo man beim Speichern nicht sofort sehen kann, wo die dazugehörige Datei im Back-End der Anwendung abgelegt wird. Die folgende Liste beinhaltet einige dieser Speicherorte und dient als Zusammenfassung, der hier im Blog erwähnten Einstellungen und Vorgaben.

Hinweise:

  1. Viele der hier genannten Ordner entstehen erst nach dem ersten Öffnen des Programms. Andere werden sogar erst dann erzeugt, wenn tatsächlich eine Einstellung gespeichert wird. Will man beispielsweise nach dem Neuaufsetzen die Arbeitsbereiche in den passenden Ordner ablegen, wird dieser noch nicht existieren. In so einem Fall muss man den Ordner einfach manuell erzeugen.
  2. Seit Mac OS X 10.7. versteckt Apple die User-Library. Mit diesem Terminalbefehl kann man sie wieder permanent einblenden.
  3. Vorsicht bei den Einstellungen, die im Programmpaket abgelegt werden – nach einem Update sind diese mit großer Wahrscheinlichkeit weg. Zur Sicherheit sollten diese Einstellungsdateien auch an einem anderen Ort gespeichert werden.

photoshop-header

Aktionen
(Mehr Infos zum Speichern von Aktionen gibt's hier.)
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Photoshop XX Settings > Actions Pallete.psp.

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Photoshop XX Settings > WorkSpaces

Menüs
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Photoshop XX > Presets > Menu Customization

Pantone-Farbbibliotheken
(Mehr Infos dazu gibt's hier.)
Macintosh HD > Programme > Adobe Photoshop XX > Presets > Color Books

Skripte
Macintosh HD > Programme > Adobe Photoshop XX > Presets > Scripts

Tastaturkürzel
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Photoshop XX > Presets > Keyboard Shortcuts

indesign-header

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe InDesign > Version XX > de_DE > Workspaces

PDF-Einstellungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Geschützte PDF-Einstellungen
(Was geschützte PDF-Einstellungen sind, erfährst du hier.)
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign CC 2015 > Resources > Adobe PDF > settings > mul
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign CC 2014 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Contents > MacOS > Resources > Adobe PDF > settings > mul
CS6: Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Pantone-Farbbibliotheken
Macintosh HD > Programme > Adobe InDesign XX > Presets > Swatch Libraries

Skripte
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe InDesign > Version XX > de_DE > Scripts > Scripts Panel (oder Startup Scripts)

Tastaturkürzel
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe InDesign > Version XX > de_DE > InDesign Shortcut Sets

illustrator-header

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Illustrator XX Settings > de_DE > Arbeitsbereiche

Pantone-Farbbibliotheken
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator XX > Presets > de_DE > Farbfelder (optional: > Farbtafeln)
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator XX > Presets > de_DE > Farbfelder (optional: > Farbtafeln)
CS6: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator XX > Vorgaben > de_DE > Farbfelder (optional: > Farbtafeln)

PDF-Einstellungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Geschützte PDF-Einstellungen
(Was geschützte PDF-Einstellungen sind, erfährst du hier.)
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2015 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Contents > Required > pdfsettings > settings > mul > settings
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2014 > Kontextmenü »Paketinhalt anzeigen« > Required > pdfsettings > settings > mul > settings
CS6: Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Adobe PDF > Settings

Skripte
CC2015: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2015 > Presets > de_DE > Skripten
CC2014: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CC 2014 > Presets > de_DE > Skripten
CS6: Macintosh HD > Programme > Adobe Illustrator CS6 > Vorgaben > de_DE > Skripten

Startup-Profile
(Mehr Infos zur Startup-Profilen gibt's hier.)
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Illustrator XX > de_DE > New Document Profiles

Symbole
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Adobe Illustrator XX > de_DE > Symbole

Tastaturkürzel
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Illustrator XX Settings > de_DE > Dateiname.kys

Voreinstellungen
(Mehr Infos zur Voreinstellungsdatei von Illustrator gibt's hier.)
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Preferences > Adobe Illustrator XX Settings > de_DE > Adobe Illustrator Prefs

bridge-header

Arbeitsbereich
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Bridge XX > WorkSpaces

Farbeinstellungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Color > Settings

Sammlungen
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Bridge XX > Collections

acrobat-header

Skripte
Macintosh HD > Benutzer > Name > Library > Application Support > Adobe > Acrobat > Version > JavaScripts

allgemein-header

Farbprofile
(Mehr Infos zur Organisation von Farbprofilen gibt's hier.)
Macintosh HD > Library > Application Support > Adobe > Color > Profiles > Recommended

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»Der Gradationskurven-Streit« oder Dan Margulis, Thomas Knoll und die Sättigung

Photoshop
Eine kontraststeigernde Master-Curve-Gradationskurve führt in Photoshop zwangsweise zu einem gesättigteren Bild. Das ist nicht immer gewünscht und viele Anweder wundern sich darüber. Die Frage ist daher: Soll das so sein? Die Anwort darauf lautet: Ja!

s-kurve
»Master-Curve« nennt man die Kurve, die alle drei bzw. vier Kanäle gleichzeitig bearbeitet.


Allerdings waren sich zu diesem Thema zwei prominente Photoshopper uneins. Die Rede ist von Autor Dan Margulis und niemand geringerem als Photoshop-Erfinder Thomas Knoll.

Dan Margulis war (oder ist) der Meinung, dass Gradationskurven im RGB-Farbraum den Farbton und die Sättigung eines Bildes zerstören. Er rät daher in diesem Zusammenhang zur Nutzung von LAB. Damit kann die Gradationskurve dann nur im L-Kanal angewandt werden, sodass Farbton und Sättigung unverändert bleiben.
Thomas Knoll meint allerdings, dass das Modifizieren des Kontrasts die Sättigung verändern soll. Dieses Thema wurde 2007 in vielen Foren wochenlang diskutiert und führt auch heute noch zu Diskussionen. Fakt ist, dass Thomas Knoll Master-Curve-Einstellungen so entwickelt hat, dass die Sättigung davon beeinflusst wird. Er sagte dazu einmal, dass es sogar einfacher wäre, Gradationskurven ohne diesen »saturation boost« zu programmieren, aber er hat sich dazu entschlossen, da dies in den meisten Fällen zu optisch ansprechenderen Ergebnissen führt.

Die Lösung
Im Grunde ist diese Diskussion aber etwas bizarr, da man dieses Verhalten auch im RGB-Modus bei Bedarf ganz leicht verändern kann: Man muss dazu nur die Gradationskurven-Einstellungsebene auf die Füllmethode »Luminanz« stellen bzw. die Gradationskurve über Bearbeiten > Verblassen > Luminanz dementsprechend anpassen. Somit wirkt sich die Gradationskurve eben nur noch auf die Luminanz des Bildes aus. Das Ergebnis entspricht zwar nicht exakt der von Dan Margulis empfohlenen Alternative über den LAB-Farbraum, reicht aber für den Zweck vollkommen und hat den großen Vorteil das man den RGB-Farbraum nicht verlassen muss.

Lightroom und Camera Raw
All das trifft auch auf Lightroom und Adobe Camera Raw zu. Allerdings haben beide dennoch eine Eigenheit in Bezug auf Gradationskurven, die sie von Photoshop unterscheiden. Gradationskurven sind dort nämlich »hue-protected«. D.h. der Farbton wird geschützt, während er in Photoshop eben durchaus verändert werden kann. In der Leseprobe zu dem Buch »The Adobe Photoshop Lightroom Book« von Martin Evening wird den Unterschied sehr detailliert erklärt. Hier ein kleiner Auszug:

But Lightroom/Camera Raw curves do work slightly differently from Photoshop curves and this is because Lightroom curves have a hue lock. This means that when Lightroom maps the RGB values from the before state to the Tone Curve state, it will map the minimum and maximum RGB values (in the linear Lightroom RGB workspace) allowing the hue to vary. But when mapping the middle RGB value, the hue is preserved. Photoshop curves meanwhile have no hue lock and therefore when you apply a strong curve adjustment in Photoshop the hue values can shift quite a bit from the original before values. This in turn can lead to some noticeable color shifts in the processed image. Lightroom/ACR curves do also produce hue shifts, but these are more tightly controlled so that what hue shifts there are, are usually within plus or minus 3°. As I said, Tone Curves in Lightroom that increase the contrast, will boost the saturation, but from the conclusions I draw later, Lightroom/ACR tone curves are on average about 1–2% less contrasty than curves that are applied via Photoshop in the Normal blend mode. In practice this means that Lightroom tone curve adjustments will have smaller hue shifts and the colors are represented better.



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Wann und womit werden Photoshop-Dokumente (PSDs und PSBs) komprimiert?

Warum sollte man das überhaupt wissen wollen? Die Antwort ist simpel: Das Wissen darüber hilft dabei, die Performance von Photoshop zu verbessern – oder besser gesagt, den eigenen Workflow zu verbessern. Denn die Komprimierung ist bei großen Dateien immer ein Performancekiller. Es ist daher gut zu wissen, wie man sie umgehen kann.

Grundlagen
Photoshop-Dateien (PSDs und PSBs) bestehen aus zwei Teilen: den Ebenendaten und den Composite-Daten. Die Ebenendaten bestehen – wie der Name schon sagt – aus den Ebenen, Ebenenmasken, Smart-Objekten, Einstellungsebenen etc. Die Composite-Daten beinhalten ein zusammengerechnetes (Composite-)Bild der Ebenendaten. Dieses zusammengerechnete Bild wird einerseits gespeichert, um die Rückwärtskompatibilität zu garantieren und andererseits damit Photoshop-Dokumente in anderen Programmen platziert werden können.

Das Composite-Bild wird aber nur dann gespeichert, wenn man dies ausdrücklich verlangt: Standardmäßig fragt Photoshop bei jedem Speichervorgang nach, ob die »Kompatibilität des Photoshop-Dokuments maximiert werden soll«, was so viel bedeutet wie, ob ein Composite-Bild mitgespeichert werden soll. Man kann das Maximieren der Kompatibiliät in den Voreinstellungen unter Dateihandhabung aber auch für immer aktivieren oder deaktivieren:

einstellungen-kompatibilitaet
Beinhaltet ein Dokument nur die Hintergrundebene, wird natürlich kein extra Composite-Bild gespeichert.

Komprimierung

Diese zwei Teile des Photoshop-Dokuments werden unter Umständen mit unterschiedlichen Verfahren komprimiert. Die Composite-Daten können nur RLE oder gar nicht komprimiert werden. Andere Komprimierungsverfahren kommen aufgrund der eventuellen Inkompatibilität mit anderen Programmen nicht in Frage. Bei den Ebenendaten, die ja nur in Photoshop (bzw. Adobe-Programmen) gelesen werden müssen, sieht die Sache anders aus: Hier wird auch die ZIP/Flate-Komprimierung eingesetzt.

compression-photoshop


Die RLE-Komprimierung kann wiederum nur bei 8-Bit-Dokumenten eingesetzt werden. Denn 16-Bit-Dokumente werden mit RLE-Komprimierung eher größer als kleiner. 16-Bit-PSDs oder PSBs mit nur einer Hintergrundebene werden daher gar nicht komprimiert, da die ZIP/Flate-Komprimierung ja aufgrund der Kompatibilität auch ausscheidet.

PSDs und PSBs mit mehreren Ebenen werden im 16- und 32-Bit-Modus standardmäßig mit ZIP/Flate komprimiert. Wie eingangs beschrieben, kann das aber eine große Bremse sein. *Photoshop bietet in den Voreinstellungen daher die Option »Komprimierung von PSD- und PSB-Dateien deaktivieren«. Diese Funktion ist seit CS6 verfügbar. In Photoshop CS5 kann man sie mit dem Plugin »DissallowFlateCompressionPSD« nachreichen.

Hinweis: Obwohl Smart-Objekte vollwertige PSB-Dokumente sind, unterscheiden sie sich in einem Punkt von Benutzer-generierten PSB-Dokumenten: Auf den Composite-Teil wird bei Ihnen aus Platzgründen immer verzichtet.
Lloyd Chambers von macperformanceguide.com hat in seinem Artikel Testergebnisse zur Geschwindigkeit ohne Komprimierung veröffentlicht. Auf den von ihm erwähnten Geschwindigkeitsgewinn um den Faktor 20 bin ich zwar nicht gekommen, aber bei meinen eigenen Tests war das Speichern im Durchschnitt rund 5–6 Mal schneller als mit Komprimierung. Die Dateien wurden dabei um durchschnittlich 70% größer.

Weiterführendes
Wer das Komprimierungsverfahren in jeder Situation selbst bestimmen will, kann natürlich auch zum TIFF greifen. Mehr darüber findest du in meinem Aritkel über die TIFF-Speicheroptionen.

Was ist ZIP/Flate? Flate ist ein Algorithmus der ursprünglich für das ZIP-Format entwickelt wurde. Flate zählt zu den verlustfreien, asymmetrischen Kompressionmethoden und basiert heute auf der freien zlib/deflate-Library.

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Photoshop Tipps, Tricks und Geekfacts #3

1. Deckkraft vs. Fläche

Photoshop bietet im Ebenenbedienfeld mit »Deckkraft« und »Fläche« zwei verschiedene Möglichkeiten, die Deckkraft der Ebenen einzustellen. Doch worin unterscheiden sich diese?

Ebenen


Ebenenstile
Wenn Ebenen mit einem Ebenenstil versehen sind und man verringert die Deckkraft mittels Deckkraft-Regler, wird die Ebene samt Ebenenstil transparent. Benutzt man jedoch den Fläche-Regler werden lediglich die tatsächlich auf der Ebene vorhandenen Pixel transparent, während die darauf angewandten (und somit »live« erzeugten) Ebenenstile in ihrer vollen Deckkraft erhalten bleiben.

Special 8
Dieser Punkt ist etwas spezieller, vor allem, weil er auf den ersten Blick kaum auffällt. Es gibt 8 Füllmethoden (Farbig nachbelichten, Linear nachbelichten, Farbig abwedeln, Linear abwedeln, Strahlendes Licht, Lineares Licht, Hart mischen und Differenz), bei denen es einen Unterschied macht, ob man die Deckkraft mit dem Deckkraft- oder Fläche-Regler reduziert. Robert Thomas von photoblogstop.com nennt diese Füllmethoden die »Special 8«.

Wodurch entsteht dieser Unterschied? Füllmethoden sind nichts Weiteres als mathematische Formeln, die den Wert der einen Ebene mit dem Wert der anderen Ebene verrechnen. Nun ist es so, dass bei der normalen Deckkraft zuerst die Füllmethode berechnet wird und anschließend die Deckkraft angewandt wird, während bei der Flächen-Deckkraft der umgekehrte Weg gegangen wird. Bei vielen Formeln hat das keine Auswirkung, bei diesen »Special 8« aber eben schon.

Hier noch der mathematische Vergleich am Beispiel von Linear Abwedeln. Die allgemeine Fomel von dieser Füllmethode ist denkbar einfach: A + B. Das heißt Farbwert der unteren Ebene + Farbwert der oberen Ebene. Wir nehmen als Beispiel noch eine Deckkraft bzw. Fläche von 50%. Daraus ergibt sich für den normalen Deckkraft-Regler: (A + B) * 0,5 und für den Fläche-Regler: (B * 0,5) + A

Eingesetzt wird daraus: (128+255) * 0,5 = 192 im Gegensatz zu: (255 * 0,5) + 128 = 255

Eins noch: Dieser Unterschied besteht nur im 8- und 16-Bit-Modus.

2. Arbeitet Photoshop intern immer mit LAB?

Nein. Photoshop arbeitet in der Regel in dem Farbraum des Dokuments. Ein CMYK-Dokument wird daher mit CMYK-Werten berechnet und geht nicht zwingend den Weg über LAB oder einen anderen Farbraum. Das wäre erstens ein Performance-Killer und würde auch unnötig viele Rundungsfehler verursachen. Es gibt jedoch Ausnahmen: Die Einstellungsebene »Fotofilter« benutzt beispielsweise immer XYZ als Berechnungsfarbraum. »HDR-Tonung« und »Gleiche Farbe« benutzen wiederum LAB.

3. Fotofilter

Die Einstellungsebene Fotofilter gleicht in keinster Weise einer einfachen Farbfüllung in der Füllmethode Farbe (oder einem ähnlichen Konstrukt). Der Fotofilter berechnet die Korrekturen mit einem eigenen Algorithmus im Farbraum XYZ und wandelt die resultierenden Werte dann wieder in den Dokumentfarbraum um. Dadurch können die echten physischen Filter besser simuliert werden. Wer also Wert auf Authentizität legt, sollte zum Fotofilter greifen. Dennoch: Da die Spektraldaten beim Anwenden des Filters nicht mehr vorhanden sind, sondern nur noch drei Farbkanäle, wird der Filter nie exakt einem physischen Fotofilter entsprechen können.

4. Konvertierungsoptionen

In den Farbeinstellungen können unter anderem die Konvertierungsoptionen voreingestellt werden. Auf diese greift Photoshop aber nur bei einer Farbraumtransformation über die Funktion Bild > Modus zu. Der Dialog In Profil konvertieren verwendet natürlich die direkt eingestellten Optionen.

konvertierungsoptionen

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Tonwertkorrektur vs. Gradationskurven

Jede Änderung, die sich mit einer Tonwertkorrektur vornehmen lässt, kann auch mit den Gradationskurven realisiert werden. (Umgekehrt gilt das nicht.) Doch welche Regler bewirken dieselbe Änderung? Die folgende Grafik gibt darauf eine Antwort:
tonwert-vs-gradation-blog
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Abstand zwischen Ebenen gleichmäßig verteilen

Obwohl sich InDesign, Illustrator und Photoshop über die Jahre immer ähnlicher wurden und es heute deutliche Überschneidungspunkte gibt, sind manche »Basis-Funktionen« noch immer nicht in jedem Programm enthalten. Ein solches Beispiel ist die fehlende Möglichkeit, in Photoshop Abstände gleichmäßig zu verteilen.

In der klassischen Bildbearbeitung ist das zwar auch selten gefragt, aber es wundert dennoch, da Photoshop in letzter Zeit immer stärker für Web- und UI/UX-Designer vermarktet wird. Und gerade für diese Zielgruppen, ist es hilfreich, Abstände zwischen mehreren unterschiedlich großen Objekten gleichmäßig zu verteilen.

unterschied-verteilung

Da Photoshop diese Funktion bis dato nicht mitbringt, ist die Lösung hierfür ein Script. Trevor Morris hat mit seinen beiden Scripts »Distribute Layer Spacing Vertical« und »Distribute Layer Spacing Horizontal« genau diese Funktion nachgebaut und ergänzt damit die von Photoshop bereitgestellte Funktion »Um horizontale Mittelachse verteilen«.

screenshot-website

Mit den Scripts können Ebenen sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gruppen ausgerichtet werden.

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Mischt Photoshop Farben falsch?

photoshop-80px
Einleitung
Dieses Thema setzt ein gewisses Grundwissen über die Gammacodierung voraus. Wer will, kann sein Wissen daher in meinem Artikel »Gamma und Gammakorrekturen verstehen« auffrischen.

Gammacodierung vs. lineare Codierung
Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Photoshop RGB-Farben mischen kann: unter Berücksichtigung des im Dokument definierten Gammas oder mit einem linearen Gamma (auch Gamma 1,0).

Sehen wir uns zunächst an, wie Photoshop mit den Standardeinstellungen arbeitet, also unter Berücksichtigung des Dokument-Gammas:

Die meisten Anwender kennen wahrscheinlich solche Ergebnisse, wie sie zum Beispiel beim Weichzeichnen oder beim Malen mit weichen Pinselspitzen entstehen:

example-gamma-encoded-mixing


Ich spreche von den dunklen Stellen, die beim Mischen von zwei Farben entstehen. Diese sehen im ersten Augenblick nicht unbedingt so aus, wie wir sie erwarten würden. Doch warum ist das so?

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Neutrales Tiefschwarz (mit Photoshop ermitteln)

Das Tiefschwarz bezeichnet in der Druckvorstufe ein Schwarz, welches Anteile von Cyan und/oder Magenta und/oder Gelb beinhaltet. Denn 100 % reines Schwarz wirkt gedruckt eher wie ein dunkles Grau und daher versucht man, mithilfe der anderen Grundfarben, das Schwarz satter zu machen.

Vergleich
Im Prinzip reicht es schon aus 50 % Cyan hinzuzugeben, um ein sattes Schwarz zu erhalten. Das Problem dabei ist aber, dass dadurch ein kühles, blaustichiges Schwarz entsteht. Dem kann man entgegenwirken indem man auch noch Magenta oder Gelb hinzufügt. Es gibt verschiedene »Standard-Kombinationen«, die sich im Offsetdruck etabliert haben, um ein neutrales Tiefschwarz zu erzielen – zum Beispiel 60/40/40/100. Mit einer Google-Suche wird man hier schnell fündig. Ich möchte hier jedoch zeigen, wie man das »Problem« mit Colormanagement bzw. der Farbmetrik löst.Weiterlesen ...
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Was sind Photoshop-Raw-Dokumente? Und wofür braucht man sie?

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Bei Photoshop-Raw-Dokumenten, also Dateien mit der Endung .raw, handelt es sich um Dokumente, die keinen Header (also nur Bilddaten) enthalten. Photoshop fragt daher beim Öffnen solcher Dateien auch genau nach den Bestandteilen, die normalerweise im Header gespeichert werden. Also beispielsweise nach der Anzahl der Kanäle, der Bittiefe und so weiter. Im Grunde bestehen Photoshop-Raw-Dateien nur aus Byte-Folgen, die die Farbinformationen des Bildes beinhalten.

Entwickelt hat Adobe diese Möglichkeit, damit auch undokumentierte (nicht unterstützte) Formate geöffnet werden können. Benutzt werden diese Dateien jedoch nur im medizinischen und technischen Bereich. In der Druckvorstufe haben sie – bis auf ein paar Ausnahmen, aber dazu später mehr – nichts zu suchen. Sie dürfen also auf keinem Fall mit Camera-Raw-Dateien (den Raw-Dateien von Digitalkameras) verwechselt werden.Weiterlesen ...
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TIFF-Speicheroptionen in Photoshop

Photoshop Icon
Nachdem ich vor einiger Zeit schon über die JPEG-Speicheroptionen geschrieben habe, möchte ich heute die TIFF-Speicheroptionen erklären. Unter anderem gehen wir der Frage nach, welche Komprimierungsart wann benutzt werden sollte und ob ein Mac-User auch ein IBM-PC-TIFF öffnen kann?

Beim Speichern eines TIFFs begegnet uns zunächst dieses Dialogfenster:

TIFF Speicheroptionen bei 8- oder 16-Bit-Bilder

Was steckt hinter diesen Einstellungen?

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Pfade zwischen Photoshop und Illustrator austauschen

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Photoshop und Illustrator werden gerne gemeinsam bzw. ergänzend benutzt. Manchmal ist es bei der Arbeit daher notwendig, Pfade aus Photoshop in Illustrator zu verwenden bzw. Pfade aus Illustrator in Photoshop zu verwenden. Wie kann man diese Pfade aber austauschen, sodass sie editierbar bleiben?
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Farbprofile aufräumen

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Wer viel mit Photoshop arbeitet, kennt vielleicht auch die langen Drop-Down-Menüs in den Farbeinstellungen bzw. im »Profil zuweisen«- und »Profil umwandeln«-Dialog.

drop-down-profile

Bei der täglichen Arbeit, können diese den Workflow richtig bremsen. Darüber hinaus ist auch die Trennung in die zwei Bereiche ärgerlich (siehe Screenshot). Schuld daran sind die vielen Ordner, in denen Farbprofile abgelegt werden (können). Mac OS X installiert automatisch mit dem ColorSync-Dienstprogramm Profile und auch Photoshop kommt mit einer Menge ICC-Profile daher. Meist benötigt man die alle nicht (da sie sich entweder nicht für den europäischen Markt eignen oder veraltet sind). Weiterlesen ...
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PSO Coated v3 und PSO Uncoated v3 sind hier

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Nachdem gestern der offizielle Kick-off zur Fogra 51 und Fogra 52 stattfand, stehen nun auch die passenden Farbprofile auf der ECI-Seite zum Download bereit.


Was ist neu?
Die beiden Standard-Profile für den Druck auf gestrichenem und ungestrichenem Papier firmieren nun unter den Namen PSOcoated_v3.icc und PSOuncoated_v3_FOGRA52.icc und ersetzen damit das alte ISOcoated_v2_eci.icc und PSO_Uncoated_ISO12647_eci.icc. Die neuen Profile basieren auf den Charakterisierungsdaten »Fogra 51« und »Fogra 52«. Beim neuen Uncoated-Profil ist das schon am Dateinamen erkenntlich, beim Coated-Profil wurde unerklärlicherweise auf den Namenszusatz verzichtet. Die Charakterisierungsdaten kann man hier downloaden.Weiterlesen ...
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JPEG-Speicheroptionen in Photoshop

Speicheroptionen

Photoshop bietet dem Anwender beim Speichern eines JPEGs viele Optionen. Sie treten jedoch an zwei verschiedenen Stellen auf. Die ersten Einstellungsmöglichkeiten befinden sich im unteren Drittel des Speichern-Dialogs. Die wichtigste Option ist hier wohl die Möglichkeit, das Farbprofil einzubetten. Fast alle anderen Optionen sind aufgrund der fehlenden Unterstützung ohnehin ausgegraut.

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Photoshop Tipps, Tricks und Geekfacts #2

1. Pinselvorgaben vs. Werkzeugvorgaben
Beim Erstellen einer Pinselvorgabe wird alles gespeichert, was in der Pinselpalette konfiguriert werden kann. Beim Speichern einer Werkzeugvorgabe werden darüber hinaus auch noch die Einstellungen, die man in der Optionsleiste konfigurieren kann, gespeichert. Beispielsweise die Deckkraft oder der Fluss.

Werkzeugvorgabe

2. Aktionen einfach speichern

Actions Palette

Ich habe meine Aktionen in mehreren Sätzen organisiert. Da ich die Aktionen auch regelmäßig aktualisiere, speichere ich sie auch öfters. Photoshop kann aber nur jeden Satz einzeln speichern. Es geht aber auch komfortabler, denn Photoshop hebt unter folgendem Ordner ein Backup der Aktionen auf:
Macintosh HD > Benutzer > User > Library > Preferences > Adobe Photoshop CS6 Settings > Actions Pallete.psp. Ich sichere daher immer nur diese eine Datei. Will ich die Aktionen nach einer Neuinstallation, Crash etc. wieder laden, ziehe ich nur die gesicherte Datei in den entsprechenden Ordner und alles ist wieder wie zuvor.

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Die Rolle des Profile Connection Space

colormanagement-80px
Der geräteunabhängige Profile Connection Space verbindet im ICC-Colormanagement den Quellfarbraum mit dem Zielfarbraum. Er stellt somit das vermittelnde, neutrale Farbmodell dar. Beim Profile Connection Space, oder kurz PCS, handelt es sich entweder um LAB oder XYZ.

In vielen Lehrbüchern und Fachartikeln werden Farbraumtransformationen daher wie folgt dargestellt:

Quelldatei mit Quellprofil > Wandlung nach PCS > Wandlung ins Zielprofil

Die Konvertierung eines RGB-Bildes nach CMYK schaut dann beispielsweise so aus:

RGB: 200/150/0 > LAB: 65|25|83 > CMYK: 2/45/100/11

Diese Darstellung ist aber irreführend, da sie den Anschein erweckt, dass beim Konvertieren das Bild zunächst nach LAB konvertiert wird und im zweiten Schritt von LAB ins Zielprofil. Tatsächlich werden aber vor dem Konvertieren das Quell- und das Zielprofil direkt miteinander verknüpft. Somit wird vorerst nur eine Übersetzungstabelle (Link-Table) geschaffen, die unter Berücksichtigung diverser Parameter (wie Rendering Intent, Tiefenkompensation etc.) die entsprechenden Tabellen (A2B des Quellprofils und B2A des Zielprofils) mithilfe des Profile Connection Space verbindet. So entsteht ein temporäres »DeviceLink-Profil«, welches die Bildpixel direkt vom Quell- ins Zielprofil konvertiert. Das heißt, dass sich die eigentlichen Bildinformationen, also die Pixel, zu keinem Zeitpunkt im PCS befinden. LAB oder XYZ ist also kein Zwischenschritt bei der Konvertierung der Bilder, sondern nur einer bei der Verknüpfung der beiden Profile bzw. der beiden Tabellen.Weiterlesen ...
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Rauschen erzeugen mit Photoshop

Weichzeichner-Galerie
Es gibt in Photoshop mehrere Wege, Rauschen zu erzeugen. Es gibt aber auch mehrere Möglichkeiten, wie man dieses Rauschen hinzufügt. Einerseits kann man es direkt auf die Ebene anwenden, andererseits besteht auch die Möglichkeit, non-destruktiv zu arbeiten. Ich bevorzuge eindeutig letztere Variante. Die Vorgehensweise ist folgende:

Man erstellt eine neue Ebene, füllt diese mit 50 % Grau (Bearbeiten > Fläche füllen > 50 % Grau) und stellt die Füllmethode auf »Ineinanderkopieren« oder »Weiches Licht«. Die Filter wendet man anschließend auf diese Ebene an. Hiermit befindet sich das Rauschen auf einer separaten Ebene und kann jederzeit wieder gelöscht oder mittels Deckkraft-Regler verringert werden.Weiterlesen ...
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Pantone Plus Series: Fehler bei der alphanumerischen Suche nach Farben in den Adobe-Programmen

Die digitalen Pantone-Bibliotheken sind derzeit von zwei lästigen Fehlern befallen.
Gehen wir sie kurz durch:

Fehler 1: Die alphanumerische Suche funktioniert nicht.
Hier muss ich etwas ausholen: Die Pantone-Bibliotheken bzw. die zugrundeliegenden acb-Dateien (Adobe Color Book) sind so aufgebaut, dass es einen Prefix, einen Postfix und einen variablen Teil gibt.

Bildschirmfoto 2015-05-28 um 10.54.20

In InDesign sieht man das ganz gut: »PANTONE « ist der Prefix, im Falle von Solid Coated ist » C« der Postfix. Die Nummer »566« ist der variable Teil, also der Teil, der vom User parametriert wird.

In den von Adobe ausgelieferten Bibliotheken ist das auch in der Dateistruktur so erkennbar:Weiterlesen ...
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Photoshop Tipps, Tricks und Geekfacts #1

1. Photoshop auf Englisch umstellen
Um Photoshop (temporär) auf Englisch umzustellen, muss man die Datei „tw10428.dat“ bloß an einen anderen Ort verschieben. Beim nächsten Start öffnet Photoshop in Englisch. Verschiebt man sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den Ursprungsordner, startet Photoshop wieder in Deutsch.

Photoshop Englisch Support Files

2. Bildgröße bzw. Arbeitsfläche eines offenen Dokuments an ein anderes offenes Dokument angleichen:
Manchmal möchte man ein Dokument an die Größe eines anderen Dokuments angleichen. Natürlich kann man sich die Maße notieren und das Dokument mittels Bearbeiten > Bildgröße oder Arbeitsfläche dementsprechend anpassen. Einfacher geht es aber, wenn man bei geöffnetem Bildgröße- bzw. Arbeitsflächendialog auf Fenster und anschließend ganz unten im Menü auf das Zieldokument klickt. Die Werte werden dann automatisch eingetragen.

Photoshop BildgroesseWeiterlesen ...
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Neu in Photoshop CC 2015

Adobe Photoshop CC 2015

Vor ein paar Tagen erschien die neueste Version von Photoshop. Die Frage, ob sich ein Update lohnt, stellt sich aufgrund des Abomodells zwar für viele Anwender nicht mehr, ich möchte sie hier zur Einleitung aber dennoch beantworten: Aus Sicht eines Bildbearbeiters lohnt es sich nicht. Wer also noch mit CS6 arbeitet, »muss« wegen CC 2015 nicht auf das Abomodell umsteigen. Das heißt aber nicht, dass es keine Neuheiten gibt. Es handelt sich um ein feines Update, aber um keine revolutionären neuen Features. Das ist jedoch keinesfalls schlecht. Vorhandenes verbessern und nicht um jeden Preis Features erfinden, halte ich immer für eine gute Idee.Weiterlesen ...
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Bits und Bytes (8 vs. 16 Bit)

In der digitalen Bildbearbeitung spielen Bits und Bytes eine wichtige Rolle. Unter Bildbearbeitern ist die Frage, ob Bilder im 8- oder 16-Bit-Modus bearbeitet werden sollen, sogar häufig der Auslöser für lange Diskussionen. Worum geht’s da eigentlich?

Grundlagen
Sehen wir uns zunächst an, wie wir Farben mit Zahlen kodieren. Im Grunde ist das System simpel: Farben bestehen aus Kanälen und jeder dieser Kanäle ist in Tonwertstufen unterteilt. Wie alles andere auch, wird Farbe aber nicht als einfache Zahl, sondern in Bits verarbeitet und gespeichert. Das Bit ist in der Informationsverarbeitung die kleinste Einheit und kennt genau zwei Zustände: 0 oder 1. Aus oder An.

Vergleich-BitsWeiterlesen ...
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Photoshops 16-Bit-Modus

Wertebereich
Photoshop bietet die Möglichkeit, 16-Bit-Daten zu verarbeiten. Allerdings nur nominell, denn intern handelt es sich dabei um sogenannte 15+1 Bit »unsigned« (vorzeichenlos). Die Werte reichen daher nicht von 0 bis 65535, wie es bei echten 16 Bit theoretisch möglich wäre, sondern von 0 bis 32768 (32769 Werte). Auch das ist aber eine Besonderheit, da mit »normalen« 15 Bit nur ein numerischer Wert zwischen 0 und 32767 darstellbar ist. Das 16. Bit wird also nur für den letzten Wert (32768) benötigt. 16 Bit heißt also nicht, dass der maximale Wert 65536 ist, sondern nur, dass die Werte 16 Bit benötigen, um repräsentiert zu werden.

Der Grund für diese Arbeitsweise ist, dass es dadurch eine definierte Mitte gibt. 50 % fällt somit auf einen definierten Wert und nicht, wie in 8 Bit, zwischen zwei Werte. Das ist beispielsweise für die Berechnung der Füllmethoden wichtig.Weiterlesen ...
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Photoshop: 3 Inputs zu Smartobjekten

photoshop-80px
1. Warum werden Smartfilter beim Transformieren eines Smartobjekts nicht mitskaliert?

Beim Transformieren eines Smartobjekts oder auch beim Ändern der Pixelmaße (Bild > Bildgröße… ) eines Dokuments werden Smartfilter nicht mitskaliert. D.h. ein Gaußscher Weichzeichner mit einem Radius von 10 Pixel hat auch nach dem Verdoppeln der Pixelmaße einen Radius von 10 Pixel. Konsequenterweise müsste sich dieser aber auch verdoppeln, um das optische Erscheinungsbild zu bewahren. Diese Problematik erlebe ich sehr häufig, ebenso wie die darauf folgende Frage, ob man das nicht irgendwo einstellen kann. Die Antwort lautet: Nein, kann man nicht. Und warum das so ist, hat Chris Cox im Photoshop Forum erklärt:

Unfortunately we don't have visibility into the parameters of all the filters to scale them, nor a way to determine the limits of each filter to know if we may scale beyond the limits of the filter.


Was kann man nun machen? Wie immer führen viele Wege ans Ziel:Weiterlesen ...
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Fläche füllen: Photoshop CS5 vs. CS6+

CS6 vs. CS5

Bis inklusive Photoshop CS5 konnte man mit dem Befehl Bearbeiten > Fläche füllen > 50 % Grau bzw. Weiß oder Schwarz füllmethoden-neutrale Farbflächen anlegen. Seit Photoshop CS6 ist dies im CMYK-Farbmodus nicht mehr möglich.

Bevor ich näher auf die Änderung eingehe, hier noch eine kurze Einleitung zu »neutralen Farben«: Weiterlesen ...
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